3. NLB-Spieltag, St. Gallen

Am Samstag, dem 1. Juni, brachen die Rolling Thunder frühmorgens in die Ostschweiz auf, um in der Sporthalle Kreuzbleiche den letzten Spieltag der aktuellen NLB-Saison zu bestreiten. Nach einer langen, aber reibungslosen Carfahrt kamen wir wohlbehalten in der Gallusstadt an und nutzten die verbleibende Zeit, um uns auf das Startspiel gegen die Whirldrivers aus Lausanne einzustimmen.

Uns war bewusst, dass der Start in den Tag sehr wichtig sein würde. Erfreulicherweise gelang es uns, den Gegner von Beginn weg unter Druck zu setzen. Spielzüge über die Mitte führten dabei immer wieder zu erfolgversprechenden Abschlüssen. Da unser Zusammenspiel zufriedenstellend funktionierte und wir defensiv wenig zuliessen, konnten wir am Ende einen ungefährdeten 4:1-Auftakterfolg feiern.

Die Heim-Mannschaft aus St. Gallen war direkt nach der ersten Begegnung unser nächster Kontrahent. In der ersten Hälfte war vor allem unsere Aufteilung auf dem Spielfeld nicht gut genug, weswegen wir uns Gegentore einfingen, bei welchen es den Ostschweizern wiederholt gelang, uns auszuspielen. Zur Pause lag der überlegene Gastgeber mit 3:0 in Front. Nach dem Seitenwechsel konzentrierten wir uns darauf, die Positionen besser einzuhalten, wodurch wir umgehend besser in die Partie fanden. Zudem kam uns der Ausfall des gegnerischen Spielmachers aufgrund einer technischen Problematik entgegen. Wir konnten das Spieldiktat mehr und mehr übernehmen und den Rückstand sukzessive verkürzen. Zwei Minuten vor Schluss gelang uns der Ausgleich zum 3:3-Endstand und damit einem Punktgewinn, der sich extrem gut anfühlte.

Im Anschluss an die Mittagspause duellierten wir uns mit den Iron Cats C aus Zürich. Es war ein Vergleich, bei welchem wir uns eine Vielzahl von Torchancen erarbeiteten, jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss oft vermissen liessen. Schlussendlich gelang uns ein 2:0-Sieg, womit wir das erhoffte Resultat erreichten.

Nun erwarteten uns die beiden auf dem Papier stärksten Widersacher, die zeka-Rollers aus Aarau sowie die Red Eagle aus Basel. Beide Teams verfügen in der aktuellen Konstellation über dominante Spielmacher, deren Kreise es einzuschränken gilt, wenn man eine Siegchance gegen sie haben will.

 

Gegen die Aarauer klappte dieses Vorhaben nur zu Beginn einigermassen, ihre anfängliche Führung glichen wir noch aus. Mit Fortdauer der Begegnung wurde der Druck auf uns jedoch zu gross, die deutliche 1:7-Niederlage war dadurch die logische Konsequenz.

Was die Begegnung gegen die Red Eagle aus Basel betrifft, lieferten wir in diesem Vergleich sicherlich die schlechteste Leistung des gesamten Spieltages ab. In keiner Phase der Partie gelang es uns, Zugriff auf das Spielgeschehen zu erhalten. Defensiv waren wir viel zu wenig kompakt, weshalb wir immer wieder von den schnellen Basler Angriffen überrollt wurden. Bis auf vereinzelte Distanzschüsse fanden wir in der Offensive überhaupt nicht statt. Aufgrund der auf dem Feld herrschenden Kräfteverhältnisse war die ernüchternde und demoralisierende 1:14-Klatsche hochverdient.

Vor dem abschliessenden Spiel gegen die Sharks aus Luzern war eines klar: So wie in der vorangegangenen Begegnung wollten wir uns nicht noch einmal präsentieren. Die Tatsache, dass die Dynamik des Duells eine ganz andere war, kam uns entgegen. Unglücklicherweise kassierten wir in der ersten Hälfte ein unnötiges Gegentor, was es unseren Kontrahenten ermöglichte, sich noch mehr auf eine massierte Verteidigung zu konzentrieren. Obwohl wir im zweiten Durchgang den Druck erhöhten, wollte uns kein Treffer mehr gelingen. Trotz eines versöhnlichen Auftritts erlebten wir auf diese Weise ein bitteres Saisonende.

Den Meistertitel holten sich die Red Eagle aus Basel. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Im Rückblick auf die vergangene Spielzeit muss festgehalten werden, dass wir zu viele Leistungsschwankungen aufwiesen. Es waren gute Spiele dabei, welche aber oft nicht wie gewünscht konserviert werden konnten. Zudem müssen wir weiterhin an unserer Konsequenz und Entschlossenheit in entscheidenden Match-Situationen arbeiten. Sehr wichtig ist auch, dass wir Rahmenbedingungen erarbeiten können, welche eine konstante Weiterentwicklung innerhalb der Mannschaft gewährleisten.

Dem Trainerteam, unseren zahlreichen Betreuern sowie dem Transportpartner EUROBUS FUNICAR gebührt ein herzliches Dankeschön für den geleisteten Einsatz, ohne welchen die Teilnahme am Ligabetrieb nicht möglich wäre.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


4. NLA-Spieltag, Wallisellen

Am 25. Mai galt es für die Rolling Thunder, den letzten Spieltag der laufenden NLA-Saison zu bestreiten. Zu diesem Zweck brachen wir nach Wallisellen, Zürich, auf. Bereits der zweite Spieltag fand an gleicher Stätte statt. Dank einer reibungslosen Anreise konnten wir uns ruhig und fokussiert auf das Startspiel vorbereiten.

 

Gegen die Iron Cats B aus Zürich entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, wobei das Spielgeschehen häufig zerfahren war. Mit einem Unentschieden und somit intakten Chancen auf den Sieg gingen wir in die Pause. Leider unterliefen uns nach dem Seitenwechsel einige Fehler in der Defensive, welche unser Gegner konsequent zu Torerfolgen nutzte. Dies war der Hauptgrund für eine am Ende ärgerliche 2:5-Auftaktniederlage.

 

Im zweiten Vergleich des Tages massen wir uns mit den Iron Cats A, welche den Meistertitel zu diesem Zeitpunkt bereits in der Tasche hatten. Während dieser Partie offenbarte sich eine grosse Schwäche unseres Teams deutlich: Betreffend der Handlungs-Schnelligkeit und dem zügigen Erfassen von Spielsituationen hinken wir vor allem den Teams aus Zürich hinterher. Ein weiterer wunder Punkt offenbarte sich bei der Verwertung der Tormöglichkeiten. In dieser Sparte agierten unsere Kontrahenten erneut kaltblütiger. Die genannten Faktoren waren bei der deutlichen 1:7-Niederlage entscheidend. Trotz des klaren Verdikts fühlten wir uns vor allem in der zweiten Halbzeit wohler und es gelang uns vermehrt, eigene Akzente zu setzen.

 

Die abschliessende Partie bestritten wir gegen die Zeka Rollers aus Baden, ein Duell, bei welchem es mittlerweile keine Überraschungsmomente mehr gibt. Deshalb kommt es darauf an, welche Mannschaft es versteht, die taktische Marschroute besser umzusetzen und die sich bietenden Gelegenheiten konsequenter zu nutzen. In einer offenen Begegnung waren es am Ende die Aargauer, welche durch Treffer in entscheidenden Momenten die Oberhand behielten, wobei sie auch von unserer phasenweise zögerlichen Spielweise profitierten.

 

Somit schlossen wir die Spielzeit auf dem 4. und letzten Rang ab. Ohne Frage gab es, speziell nach dem 1. Spieltag in Bern, berechtigte Hoffnungen auf ein besseres Abschneiden. Doch machten uns die defensive Instabilität sowie die fehlende Kaltblütigkeit und Handlungsschnelligkeit in entscheidenden Spielsituationen einen Strich durch die Rechnung. Wir wissen, an welchem Schrauben  wir zu drehen haben, um in der nächsten Saison wieder oben angreifen zu können. Den Iron Cats A gratulieren wir an dieser Stelle herzlich zum absolut verdienten Gewinn des Doubles, bestehend aus Meisterschaft und Cupsieg.

 

Die kommende Saison wird, was die teilnehmenden Mannschaften betrifft, eine Änderung beinhalten: Die Zeka Rollers Baden werden sich, aufgrund der Abgänge mehrerer Leistungsträger, aus der NLA zurückziehen und von den Red Eagle aus Basel ersetzt werden. Wir danken den Kontrahenten aus dem Aargau für spannende Spiele und das belebende Element, welches sie in der Meisterschaft darstellten. Gleichzeitig heissen wir das Team aus Basel herzlich willkommen und wünschen viel Erfolg für die Zukunft.

 

Ein grosses Dankeschön für die Unterstützung während der gesamten Saison geht an unsere Coaches, die zahlreichen Helfer und Betreuer, sowie unseren Transport-Partner EUROBUS FUNICAR. Ohne diesen tatkräftigen Einsatz wäre die Teilnahme am Meisterschafts-Betrieb nicht möglich.

 

Gemeinsam mit euch freuen wir uns bereits jetzt auf eine spannende Saison 2019/2020.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


Swisscup 2019

Frühmorgens brachen die Rolling Thunder am Sonntag, dem 12. Mai, nach Sursee auf, um in der Innerschweiz den diesjährigen Swisscup in Angriff zu nehmen. Die Anreise verlief dank der Arbeit unseres Transport-Partners sowie der Unterstützung von Betreuungsseite reibungslos, wodurch wir nach der Ankunft genügend Zeit für die Vorbereitung auf das Startspiel hatten.

 

Gleich zu Beginn war höchste Konzentration gefordert, trafen wir doch auf die stärkste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes: Die nominell erste Formation der Iron Cats Zürich würde, wenn auch in leicht geänderter Aufstellung, die Equipe sein, welche es für einen Titelgewinn zu schlagen galt.

 

Es gelang unserem Gegner von Beginn an, hohen Druck auszuüben und das Tempo der Partie weitgehend zu bestimmen. Das erste Gegentor liess dadurch nicht lange auf sich warten, zudem erlitt der Rollstuhl unseres Torhüters nach wenigen Minuten einen Motorenschaden. Natürlich bedeutete diese frühe Umstellung einen Rückschlag, wir hätten die Begegnung allerdings auch ohne diesen Defekt nicht mehr zu unseren Gunsten beeinflussen können. Am Ende resultierte eine klare und verdiente Auftaktniederlage.

 

Über diesen Fehlstart zerbrachen wir uns jedoch nicht lange den Kopf. In dem Wissen, dass die nächsten beiden Spiele über die Halbfinal-Qualifikation entscheiden würden, wurde der Fokus zügig auf die vor uns liegenden Aufgaben gerichtet.

 

Im Vergleich gegen die Iron Cats C konnten wir unsere Stärken von Anfang an ausspielen, was zu einem ungefährdeten Sieg und den damit ersten Punkten des Tages führte. Der Spielverlauf und viele gelungene Aktionen trugen dazu bei, das Selbstvertrauen innerhalb des Teams zu stärken.

 

Die Red Eagle aus Basel waren in unserem letzten Gruppenspiel darauf fokussiert, ihren Spielmacher in gefährliche Abschluss-Positionen zu bringen. Da wir ihn jedoch gut neutralisieren konnten, sehr diszipliniert arbeiteten und in der Offensive die sich bietenden Gelegenheiten nutzten, fixierten wir mit einem deutlichen 13:1-Sieg die Qualifikation für die Halbfinals des Swisscup 2019.

 

In diesem Spiel warteten mit den Zeka Rollers Baden „alte Bekannte“ auf uns. Erneut ging es uns darum, die Kreise ihres Spielmachers möglichst einzuengen und bei eigenem Ballbesitz zielgerichtet und mit der nötigen Effizienz den Abschluss zu suchen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Spielanteile und Torchancen verteilten sich auf beide Seiten. Leider kassierten wir in entscheidenden Momenten unnötige Gegentore, was letztlich zu einer ärgerlichen 3:4-Niederlage führte. Es gilt hervorzuheben, dass wir gut in der Begegnung drin waren und die mit Abstand beste Saisonleistung gegen diesen Gegner zeigten.

 

Nach dieser Halbfinal-Leistung gingen wir mit einem sehr positiven Gefühl in das Spiel um Platz 3 gegen die Sharks aus Luzern. Da die Hauptlast der Spielgestaltung bei diesem Gegner stets auf einem Spieler liegt, war klar, worin unser Hauptaugenmerk bei der Defensiv-Arbeit lag. Wir hatten die Begegnung von Anfang an im Griff und münzten den hohen Anteil an Ballbesitz regelmässig in erfolgreiche Torabschlüsse um. Schlussendlich gewannen wir mit 9:1 und sicherten uns dadurch den 3. Schlussrang.

 

Mit diesem Abschneiden können und dürfen wir zufrieden sein. Die Stimmung innerhalb des Teams war den ganzen Tag über positiv, was sich auch häufig in der Spielfreude und teilweise überraschender Kreativität zeigte. Natürlich wären wir gerne ins Finale gekommen, jedoch streuten wir dafür zu kostspielige Fehler in entscheidenden Momenten ein. Unser Gesamtauftritt lässt uns die kommenden Aufgaben jedenfalls sehr positiv angehen.

 

Ein grosses und herzliches Dankeschön gilt wie immer unseren Coaches, den zahlreichen Betreuern sowie unserem Partner in Sachen Transport, EUROBUS FUNICAR. Es ist schon, gemeinsam mit euch solche erfolgreichen Tage geniessen zu können.

 

Ein Team, ein Ziel –Thunder!

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