Bericht NLB-Testspieltag - 5. September 2020

 

Nach langer coronabedingter Powerchair-Hockey-Pause konnte der Spielbetrieb endlich wieder aufgenommen werden. Die laufende Saison musste abgebrochen werden. Da die momentane Lage weiterhin unsicher ist, wurde entschieden, dass es in diesem Jahr drei Testspieltage geben wird und Anfang nächstes Jahr mit der neuen Meisterschaft begonnen wird, sofern es die Situation zulässt.

 

Am Samstag dem 5. September war es endlich soweit. In der Berner Wankdorfhalle trafen sich folgende Teams der Nati-B zum ersten Testspieltag:

 

 

 

 

·       Rolling Thunder Bern II

·       zeka-Rollers Aarau B

·       Whirldrivers Lausanne

·       Iron Cats C

 

Damit dieser Anlass durchgeführt werden konnte, waren natürlich diverse Covid-19- Schutzmassnahmen nötig. Da viele Spieler zur Risikogruppe gehören, waren diese besonders wichtig.

Jeder Teilnehmer musste seine Kontaktdaten angeben und bestätigen, dass er gesund ist bzw. keine Covid 19-Symptome hat. Es galt Maskenpflicht und die Hände mussten desinfiziert werden. Zudem wiesen wir darauf hin, den Mindestabstand von 1.5 m einzuhalten.

 

Um 10:00 Uhr war es soweit, das erste Spiel zwischen den Rolling Thunder Bern und den zeka-Rollers Aarau konnte gestartet werden. Es war ein toller Einstieg. Alle Spieler (Marc, Dario, Simone, Patrick, Djamil, Tim und Philippe) kamen zum Spielen. Alle machten einen super Job. Der 6:0-Sieg war mehr als verdient.

 

Der zweite Gegner hiess Iron Cats C. Dieses Spiel erwies sich als schwieriger. Wir mussten uns nach einer insgesamt schwachen Leistung 0:2 geschlagen geben und hätten durchaus höher verlieren können. Über die gesamte Spieldauer kamen wir nur zu einer Torchance, zudem agierten wir in der Defensive unkonzentriert und unsicher.

 

Der dritte Gegner waren die Whirldrivers aus Lausanne. Diese Partie dominierten wir über weite Strecken und gewannen am Ende deutlich mit. 4:0.

 

Mit diesen zwei Siegen erreichten wir das Finale, wo wir erneut auf die Iron Cats trafen.

 

Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen den zeka-Rollers Aarau und den Whirldrivers Lausanne ausgetragen. Es war ein spannendes Spiel und wurde erst im Penaltyschiessen entschieden. Dieses gewannen schlussendlich die Aargauer.

 

Das Finalspiel gegen unsere Zürcher Rivalen wurde zu einer spannenden Angelegenheit. Zwar gerieten wir schnell in Rückstand, konnten darauf jedoch reagieren. Die letztlich entscheidende Szene der Begegnung war ein Tor eines Zürcher T-Sticks aus der Bewegung. Da solche Treffer laut Regelwerk doppelt zählen, gerieten wir mit 1:3 Rückstand. Leider konnten wir diesen nur noch um einen Treffer reduzieren, womit wir schlussendlich knapp mit 2:3 unterlagen. Positiv zu vermerken war der Umstand, dass wir dank einer verbesserten Defensivleistung und Struktur auf dem Feld viel mehr in die Partie involviert waren, als dies noch beim ersten Vergleich der Fall gewesen war. Speziell auf diesem Umstand müssen wir in Zukunft aufbauen.

 

Am Ende des Tages ergab sich somit folgende Rangliste:

 

1.    Iron Cats C

2.    Rolling Thunder Bern II

3.    zeka-Rollers Aarau B

4.    Whirldrivers Lausanne

 

Nebst den Spielen wurden auch noch Klassifikationen durchgeführt. Neue Spieler hatten die Möglichkeit sich klassifizieren zu lassen, zudem wurden Spieler, bei denen die Punktzahl nicht klar war, neu beurteilt.

 

Es war ein rundum erfolgreicher Tag und sportlich gesehen eine erste gute Standortbestimmung um zu sehen, an welchen Dingen in der NLB nun gezielt gearbeitet werden muss, um  im Jahr 2021 erfolgreich in die neue Saison starten zu können.

 

Es war schön, viele Leute der Powerchair-Hockey-Familie endlich wieder einmal zu sehen und sich untereinander austauschen zu können.

 

Der Rotary Club Bern-Christoffel verwöhnte uns wieder mit einem leckeren Buffet bestehend aus köstlichen Sandwiches, Süssigkeiten und Getränken.

 

 

Wir danken allen Teams, Trainern, Schiedsrichtern, Classifiers, Helfern und dem Rotary-Club Bern-Christoffel für den gelungenen Testspieltag in der Wankdorfhalle Bern.

 

Ein Team, ein Ziel - Thunder!

 


Powerchair Hockey trifft Handball

 

Am 27. Februar 2020 kam es in der Mobiliar Arena Gümligen zu einem Zusammentreffen der besonderen Art: Die Handballer des BSV Bern luden das Powerchair Hockey-Team der Rolling Thunder Bern zu ihrem Heimspiel gegen den TSV St. Otmar St. Gallen ein.

 

Von der Geschäftsleitung des BSV bestens organisiert, konnten die Rolling Thunder sowie die mitgereisten Bewohner der Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld die mitreissende und für den Gastgeber schlussendlich erfolgreiche Partie mit bestem Blick auf das Spielfeld verfolgen. Dies jedoch nicht, ohne zuvor auch auf ihre kulinarischen Kosten zu kommen: Je eine Matchwurst sowie das dazugehörige Getränk wurde von hock’n roll, dem Fachgeschäft für Rollstühle und Partner der Rolling Thunder, gesponsert.

 

Besucher der gestrigen Handball-Begegnung bekamen auch eine kurze Beschreibung der Sportart Powerchair Hockey geliefert: Jan Schäublin, Spielmacher des Teams und Nationalmannschafts-Akteur, gab in einem Interview Auskunft. Zudem überreichte Daniel Rolli, seines Zeichens Captain unserer Mannschaft und ebenfalls Nati-Mitglied, dem jeweils besten Spieler beider Handball-Clubs nach Spielschluss die fällige Auszeichnung.

 

Den Abschluss eines sehr gelungenen Abends bildeten ein gemeinsames Foto der Rolling Thunder mit den Akteuren des BSV Bern, sowie die Verteilung zahlreicher Autogramm-Karten und das eine oder andere kurze Gespräch.

 

Die Rolling Thunder Bern danken der Geschäftsleitung des BSV und speziell Achim Dähler für die Ermöglichung und Durchführung dieses tollen Events. Unserem Partner hock’n roll danken wir ganz herzlich für die Übernahme der Verpflegung.

 

Ein grosses Merci gilt ebenso dem Taxi-Unternehmen FlexMobil, welches die Transporte vom Rossfeld in die Mobiliar Arena und zurück gewährleistete.

 

Auch den Betreuern, welche vor Ort unsere Matchbesucher unterstützten, sei an dieser Stelle gedankt. Ohne den Einsatz aller Beteiligten wäre ein solcher Event nicht durchführbar und ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich. 

 


2. NLA-Spieltag, Wallisellen 

 

Am Samstag, dem 9. November, brachen die Rolling Thunder Bern nach Wallisellen auf, um dort den zweiten Spieltag der laufenden NLA-Saison in Angriff zu nehmen. Unsere Zielsetzung war es, mittels mutigem und effizientem Offensiv-Spiel sowie solider Defensiv-Arbeit die maximale Punkteausbeute aus den drei anstehenden Partien mitzunehmen.

 

Im ersten Vergleich standen uns die Iron Cats B aus Zürich gegenüber. Obwohl wir gut in die Begegnung starteten und relativ früh eine Führung heraus schossen, gelang es uns im Anschluss nicht, das Spielgeschehen zu beruhigen. Es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Schlagabtausch mit regelmässigen Torabschlüssen auf beiden Seiten, in welchem wir am Ende denkbar knapp mit 7:6 die Oberhand behielten. Der erste Sieg war damit eingefahren, was für die Moral innerhalb der Mannschaft sehr wichtig war.

 

Nach der Mittagspause waren die Read Eagle aus Basel unser nächster Gegner. Die erste Hälfte verlief sehr ausgeglichen, was auch daran lag, dass unsere Effizienz im Torabschluss nicht ausreichend war und wir uns in der Defensive die eine oder andere Unachtsamkeit leisteten. Im zweiten Durchgang verbesserte sich unsere Chancenauswertung und wir agierten allgemein konsequenter und mit mehr Durchschlagskraft, was uns einen letztendlich ungefährdeten 14:8-Sieg eintrug. Nun galt es, die Batterien (menschliche und elektronische) gut aufzuladen, um optimal für das abschliessende Spiel des Tages gegen den amtierenden Schweizermeister gerüstet zu sein.

 

Die Begegnung gegen die Iron Cats A zeichnete sich von Beginn an durch eine hohe Intensität aus. Wir starteten gut, kreierten einige offensive Aktionen, verzeichneten gute Fahrtwege und standen vor allem defensiv solide. Aufgrund   einiger gut vorgetragener und kaltblütig abgeschlossener Angriffe unserer Kontrahenten gerieten wir dennoch in Rückstand. Diesen konnten wir, auch begünstigt durch einen kurzen, technischen Defekt am Rollstuhl des gegnerischen Spielmachers,  zwar ausgleichen, jedoch war ab diesem Zeitpunkt ein Bruch in unserem Spiel erkennbar.

 

Die Entschlossenheit, welche wir am Anfang der Partie noch ausgestrahlt hatten, wich einer etwas zögerlichen Spielweise. Zudem schlichen sich Konzentrationsfehler ein, welche die Zürcher konsequent auszunützen wussten. Es zeigte sich auch, dass unser Gegner jeweils eine Antwort parat hatte, wenn wir eine Aktion erfolgreich abgeschlossen hatten. Somit gelang es uns in keiner Phase der Partie, in Führung zu gehen und dadurch zusätzlichen Druck auszuüben. Unglücklicherweise schafften wir es am Ende nicht, uns für eine in vielen Bereichen ansprechende Vorstellung  zu belohnen. Wir unterlagen mit 9:11.

 

 

 

Es gibt viele positive Aspekte, welche wir aus diesem Spieltag mitnehmen können. Obwohl es einige kurzfristig notwendige Änderungen im Kader gab, trat unser Team mit einer guten Geschlossenheit auf. Gegen die Iron Cats B und Basel hatten wir schwierige Momente zu überstehen, holten aus diesen zwei Partien aber trotzdem sechs Punkte. Auf dieser Überzeugung, die wir in diesen Situationen sowie in der Anfangsphase des letzten Spiels zeigten, lässt sich aufbauen.

 

Zwei Dinge, welche es definitiv zu vermeiden gilt, sind Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und Gegentore durch Feldspieler mit T-Stick. Derlei unnötige Fehler verhindern, dass wir in einen guten Spielfluss gelangen und das Geschehen auf dem Feld über einen längeren Zeitraum hinweg kontrollieren können. Allgemein muss die Defensivarbeit bis zum Spieltag im März kommenden Jahres verbessert werden.

 

Das Kalenderjahr 2019 ist, was Turniertage und Meisterschafts-Runden betrifft, zu Ende. Die Rolling Thunder Bern bedanken sich ganz herzlich bei ihren Coaches, den zahlreichen Helfern und Betreuern, sowie den treuen Fans und Sponsoren, für das geleistete Engagement in den vergangenen Monaten. Ohne euren Einsatz wäre es nicht möglich, ein intensives Jahr mit all seinen Herausforderungen auf diese Art und Weise zu absolvieren. Wir hoffen, dass wir auch 2020 wieder auf euch zählen können und wünschen bereits jetzt einen guten und besinnlichen Jahres-Abschluss.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

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