Beginn der NLA - Ein positiver Saisonstart mit Luft nach oben

 

Der 7. September 2019 markierte für die Rolling Thunder den Start in eine neue Spielzeit. Unsere Zielsetzung war klar definiert, was auch dem Umstand geschuldet war, dass die Saison-Eröffnung in der heimischen Wankdorf-Sporthalle über die Bühne ging. Zudem wollten wir unsere Spielidee möglichst konsequent umsetzen und waren davon überzeugt, dass diese uns den optimalen Beginn in diese Meisterschaft ermöglichen würde.

 

In der ersten Partie gegen die Iron Cats B aus Zürich wurde unser Mannschaftsgefüge auf die Probe gestellt, da wir zu kurzfristigen Umstellungen gezwungen waren. Obwohl wir mitunter Mühe mit der Raumaufteilung in der Defensive bekundeten, gelang es uns immer wieder, durch schnelles Zirkulieren des Balles Chancen zu kreieren. Auch wenn diese nicht jedes Mal in Zählbares umgemünzt werden konnten, stand am Ende ein ungefährdeter 10:6-Erfolg zu Buche, der für die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr wichtig war.

 

Die zweite Partie bestritten wir gegen den Aufsteiger, die Red Eagle aus Basel. Es gelang uns von Beginn weg, die Kreise ihres Spielmachers weitestgehend so einzuengen, dass wir das Spielgeschehen kontrollieren konnten. Unser Pass-Spiel funktionierte zumeist, womit wir uns regelmässig Torchancen erarbeiteten. Der dem Spielverlauf entsprechende, deutliche Sieg täuschte allerdings auch über einige defensive Unzulänglichkeiten hinweg.

 

 

Der amtierende Schweizermeister, die Iron Cats A, stellte die abschliessende Herausforderung des Wettkampf-Tages dar. Leider zerstörten wir uns den Auftakt in die Begegnung mit zahlreichen Eigenfehlern gleich selbst und gerieten schnell mit 0:4 in Rückstand. Dass die Moral unserer Truppe intakt ist, zeigte sich mit Fortdauer der ersten Hälfte, zur Pause stand es 4:4. Dementsprechend euphorisiert war es unser Ziel, die Partie nach dem Seitenwechsel weiterhin aktiv zu gestalten. Unglücklicherweise verlief der Start in den zweiten Abschnitt identisch wie der Beginn des Vergleichs, durch zahlreiche Unkonzentriertheiten handelten wir uns erneut ein massives Defizit ein. Die eingeleitete Aufholjagd war nicht von Erfolg gekrönt. Schlussendlich mussten wir uns mit einer sehr ärgerlichen 8:9-Niederlage abfinden.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Auftakt in die Saison positiv verlief und es viele Momente und Aktionen gab, die uns sehr optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Wir wissen aber auch, in welchen Bereichen wir in den kommenden Wochen an Stabilität und Überzeugung gewinnen müssen.

 

Anlass ohne Helfer undenkbar

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die zahlreichenden helfenden Hände, welche die Organisation eines solchen Spieltages überhaupt erst ermöglichen. Dazu gehören unsere Coaches, die Betreuer der Akteure, sowie die Transport-Unternehmen von easycab und BETAX, welche sich jeweils um den Transfer der Spieler und des Materials zur Halle kümmern. Ebenfalls ein spezieller Dank geht an den Rotary Club Bern-Christoffel, dessen Mitglieder mit ihrem unermüdlichen und stets zuvorkommenden Engagement für das leibliche Wohl aller Anwesenden besorgt sind. Uns ist bewusst, dass diese breite Unterstützung, welche wir geniessen, nicht selbstverständlich ist. Wir sind dafür sehr dankbar und hoffen, diese auch im kommenden Jahr wieder in Anspruch nehmen zu dürfen.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

 


Int.-Turnier Eindhoven - 5. Schlussrang

Das Team mit Marc, Michi, Beat, Simone, Steve, Dani und Jan holen Rang 5 in Eindhoven.
Zwei Niederlagen und sechs Siege stehen zu Buche.
Das von Isa und Sarah gecoachte Team steigerte sich von Spiel zu Spiel.
Nun ist ein erster Grundstein gelegt.
Automatismen, Genaugkeit und richtige Fahrwege werden folgen.
Danke den Helferinnen und Helfern!
Nun geniessen wir den Schlussabend, bevor wir morgen Abend wieder in Bern ankommen.



3. NLB-Spieltag, St. Gallen

Am Samstag, dem 1. Juni, brachen die Rolling Thunder frühmorgens in die Ostschweiz auf, um in der Sporthalle Kreuzbleiche den letzten Spieltag der aktuellen NLB-Saison zu bestreiten. Nach einer langen, aber reibungslosen Carfahrt kamen wir wohlbehalten in der Gallusstadt an und nutzten die verbleibende Zeit, um uns auf das Startspiel gegen die Whirldrivers aus Lausanne einzustimmen.

Uns war bewusst, dass der Start in den Tag sehr wichtig sein würde. Erfreulicherweise gelang es uns, den Gegner von Beginn weg unter Druck zu setzen. Spielzüge über die Mitte führten dabei immer wieder zu erfolgversprechenden Abschlüssen. Da unser Zusammenspiel zufriedenstellend funktionierte und wir defensiv wenig zuliessen, konnten wir am Ende einen ungefährdeten 4:1-Auftakterfolg feiern.

Die Heim-Mannschaft aus St. Gallen war direkt nach der ersten Begegnung unser nächster Kontrahent. In der ersten Hälfte war vor allem unsere Aufteilung auf dem Spielfeld nicht gut genug, weswegen wir uns Gegentore einfingen, bei welchen es den Ostschweizern wiederholt gelang, uns auszuspielen. Zur Pause lag der überlegene Gastgeber mit 3:0 in Front. Nach dem Seitenwechsel konzentrierten wir uns darauf, die Positionen besser einzuhalten, wodurch wir umgehend besser in die Partie fanden. Zudem kam uns der Ausfall des gegnerischen Spielmachers aufgrund einer technischen Problematik entgegen. Wir konnten das Spieldiktat mehr und mehr übernehmen und den Rückstand sukzessive verkürzen. Zwei Minuten vor Schluss gelang uns der Ausgleich zum 3:3-Endstand und damit einem Punktgewinn, der sich extrem gut anfühlte.

Im Anschluss an die Mittagspause duellierten wir uns mit den Iron Cats C aus Zürich. Es war ein Vergleich, bei welchem wir uns eine Vielzahl von Torchancen erarbeiteten, jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss oft vermissen liessen. Schlussendlich gelang uns ein 2:0-Sieg, womit wir das erhoffte Resultat erreichten.

Nun erwarteten uns die beiden auf dem Papier stärksten Widersacher, die zeka-Rollers aus Aarau sowie die Red Eagle aus Basel. Beide Teams verfügen in der aktuellen Konstellation über dominante Spielmacher, deren Kreise es einzuschränken gilt, wenn man eine Siegchance gegen sie haben will.

 

Gegen die Aarauer klappte dieses Vorhaben nur zu Beginn einigermassen, ihre anfängliche Führung glichen wir noch aus. Mit Fortdauer der Begegnung wurde der Druck auf uns jedoch zu gross, die deutliche 1:7-Niederlage war dadurch die logische Konsequenz.

Was die Begegnung gegen die Red Eagle aus Basel betrifft, lieferten wir in diesem Vergleich sicherlich die schlechteste Leistung des gesamten Spieltages ab. In keiner Phase der Partie gelang es uns, Zugriff auf das Spielgeschehen zu erhalten. Defensiv waren wir viel zu wenig kompakt, weshalb wir immer wieder von den schnellen Basler Angriffen überrollt wurden. Bis auf vereinzelte Distanzschüsse fanden wir in der Offensive überhaupt nicht statt. Aufgrund der auf dem Feld herrschenden Kräfteverhältnisse war die ernüchternde und demoralisierende 1:14-Klatsche hochverdient.

Vor dem abschliessenden Spiel gegen die Sharks aus Luzern war eines klar: So wie in der vorangegangenen Begegnung wollten wir uns nicht noch einmal präsentieren. Die Tatsache, dass die Dynamik des Duells eine ganz andere war, kam uns entgegen. Unglücklicherweise kassierten wir in der ersten Hälfte ein unnötiges Gegentor, was es unseren Kontrahenten ermöglichte, sich noch mehr auf eine massierte Verteidigung zu konzentrieren. Obwohl wir im zweiten Durchgang den Druck erhöhten, wollte uns kein Treffer mehr gelingen. Trotz eines versöhnlichen Auftritts erlebten wir auf diese Weise ein bitteres Saisonende.

Den Meistertitel holten sich die Red Eagle aus Basel. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Im Rückblick auf die vergangene Spielzeit muss festgehalten werden, dass wir zu viele Leistungsschwankungen aufwiesen. Es waren gute Spiele dabei, welche aber oft nicht wie gewünscht konserviert werden konnten. Zudem müssen wir weiterhin an unserer Konsequenz und Entschlossenheit in entscheidenden Match-Situationen arbeiten. Sehr wichtig ist auch, dass wir Rahmenbedingungen erarbeiten können, welche eine konstante Weiterentwicklung innerhalb der Mannschaft gewährleisten.

Dem Trainerteam, unseren zahlreichen Betreuern sowie dem Transportpartner EUROBUS FUNICAR gebührt ein herzliches Dankeschön für den geleisteten Einsatz, ohne welchen die Teilnahme am Ligabetrieb nicht möglich wäre.

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

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