2. NLB-Spieltag, Basel

Am Morgen des 9. Februar brachen die Rolling Thunder frühmorgens nach Basel auf, um den 2. Spieltag der laufenden NLB-Saison zu bestreiten. Die Reise verlief zügig und reibungslos, weshalb wir frühzeitig am Spielort eintrafen. Dadurch blieb uns genug Zeit für die Vorbereitung auf unser Startspiel.
Dieses absolvierten wir gegen die Iron Cats C. Unser Gegner befindet sich mitten im Aufbau einer neuen Mannschaft. Hinzu kommt, dass sie momentan über keinen konstant mit einem Handschläger agierenden Akteur verfügen, was ihre spielerischen Möglichkeiten natürlich enorm einschränkt. Diese Umstände nutzten wir zu unseren Gunsten aus, wodurch wir einen ungefährdeten 8:1-Auftaktsieg feiern konnten.

Die folgende Partie gegen die Qualmenden Reifen aus St. Gallen hatte erwartungsgemäss eine völlig andere Dynamik. Das Tempo war viel höher, es entstanden Torabschlüsse auf beiden Seiten. Kurz vor der Ende des ersten Abschnitts verloren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung, was unseren Kontrahenten einen Konter ermöglichte, den sie erfolgreich abschlossen. Somit ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Trotz des negativen Zwischenresultates waren wir mit unserem Spiel nicht unzufrieden. Die Zuversicht innerhalb der Mannschaft war ungebrochen, da wir uns bereits einige gute Chancen erspielt hatten. Mit grosser Entschlossenheit starteten wir in die zweite Halbzeit, was sich umgehend durch den Ausgleichstreffer bezahlt machte. Leider liessen wir uns durch die kurzfristig entstandene Euphorie aus der Konzentration bringen, was postwendend den zweiten Gegentreffer zur Folge hatte. Nach diesem ärgerlichen Rückschlag wogte das Spiel eine Zeit lang hin und her, beide Seiten fanden Torgelegenheiten vor. Aufgrund eines umstrittenen Penaltys baute St. Gallen die Führung aus. Unglücklicherweise gelang uns in einer weiterhin sehr animierten Begegnung nur noch der Anschlusstreffer, womit wir knapp mit 2:3 unterlagen.

 


Nach der Mittagspause massen wir uns mit den Whirldrivers aus Lausanne. Ähnlich wie in der Auftaktpartie gegen Zürich gelang es uns, das Tempo und die Richtung des Spielgeschehens von Beginn weg zu bestimmen. Dank schön herausgespielter Tore konnten wir einen verdienten 4:0 Erfolg feiern, was nach der zuvor erlittenen Niederlage wichtig für die Moral unseres Teams war.

 

Die nun folgenden Partien bestritten wir gegen die drei dominanten Mannschaften in unserer Liga. Was die Defensivarbeit betrifft, werden wir in diesen Vergleichen jeweils sehr gefordert, da unsere Ballbesitz-Phasen nur von kurzer Dauer sind. Gegen die zeka-Rollers B aus Aarau hielten wir den Defensiv-Verbund zwar die meiste Zeit relativ eng, offenbarten jedoch immer wieder entscheidende Lücken. Hinzu kam, dass wir ausgekontert wurden, als wir unsere Offensiv-Bemühungen mit Fortdauer der Begegnung verstärkten. Die daraus resultierende 0:6-Niederlage spiegelte den Spielverlauf leider ziemlich genau wieder.

 

Gegen den Gastgeber aus Basel ging es wie immer darum, den Spielmacher des Heimteams möglichst gut in Schach zu halten. Es muss erwähnt werden, dass uns dieses Unterfangen missglückte. Da wir konstant hohem Druck ausgesetzt waren, kamen unsere Vorzüge des Passspiels praktisch nicht zur Geltung. Schlussendlich verloren wir die Partie mit 1:7.

 

Zum Abschluss des Tages trafen wir auf die Sharks aus Luzern. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Duell unmittelbar im Anschluss an das Spiel gegen Basel stattfand, sahen wir uns mit der Herausforderung konfrontiert, unsere Energien am Ende des Tages noch einmal bestmöglich zu bündeln. Das Hauptaugenmerk lag auf einer kompakten Defensive. Es gelang uns jedoch nicht, aus dieser Grundordnung heraus in die Offensive zu kommen, um eigene Aktionen kreieren zu können. Deshalb wurde der Druck mit der Zeit zu hoch, was zu regelmässigen Gegentoren führte. Eine hinzukommende Unterzahl-Situation verstärkte das Gefühl, mehr zu reagieren als selbst agieren zu können. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang uns mit dem 1:4 „Resultatkosmethik“, an der Niederlage änderte das jedoch nichts mehr.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zwei Siege, welche wir von uns erwarten, eingefahren wurden. Gegen das Spitzen-Trio der Liga war an diesem Tag nicht mehr drin und wir müssen einen Weg finden, in diesen Begegnungen aktiver sein zu können und nicht vor allem reagieren zu müssen. Ausserdem muss unsere Defensivleistung gegen diese Teams konstanter und weniger fehlerhaft sein. Die empfindlichste Niederlage erlitten wir gegen St. Gallen. Dies nicht nur, was den Spielverlauf betrifft, sondern auch deshalb, weil wir auf Augenhöhe mit den Ostschweizern waren.

 

Sehr positiv ist, dass wir unser Passspiel weiter ausbauen und auf diese Weise wirklich schöne Kombinationen entstehen. Wir werden diesen Weg weiter verfolgen, weil wir davon überzeugt sind, dass es ein für unsere Entwicklung nachhaltiger und richtiger ist.

 

Ein grosses Dankeschön gilt wie immer unseren Coaches, sowie den zahlreichen Helfern und unserem Transportpartner Funicar. Gemeinsam mit euch blicken wir dem abschliessenden Spieltag der Saison in St. Gallen positiv entgegen.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


2. NLA-Spieltag, Wallisellen

 

Am Samstag, dem 15. Dezember, bestritten die Rolling Thunder den zweiten Spieltag der laufenden NLA-Saison. Unser Ziel war es, die Tabellenführung zu verteidigen. Dies wollten wir durch die Umsetzung der in letzter Zeit guten Trainingsleistungen erreichen.

 

Die erste Partie absolvierten wir gegen die Iron Cats B. Es war ein Auf und Ab, welches sich auch gut anhand des Spielverlaufs widerspiegelte: Zürich konnte mehrmals einen Rückstand ausgleichen, jedoch nicht selbst die Führung übernehmen, was rückblickend entscheidend war. In den letzten Minuten der Begegnung gelang es uns, durch einige schön vorgetragene Gegenstösse für die Differenz zu sorgen. Am Ende siegten wir mit 8:4.

 

Nach diesem geglückten Auftakt erwarteten uns die Zeka Rollers A. Wir erwischten eine sehr gute erste Halbzeit, wo uns in der Offensive vieles gelang und in der Defensive konzentriert gearbeitet wurde. Fairerweise muss man jedoch auch erwähnen, dass unsere Kontrahenten aus Baden ihre gewohnte Effizienz vermissen liessen. Deswegen war der 7:2-Vorsprung zur Pause in seiner Deutlichkeit trügerisch, was sich als Nachteil für uns erweisen sollte.

 

Aus schwer zu erklärenden Gründen rückten wir nach dem Seitenwechsel von der erfolgreichen Spielweise der ersten 20 Minuten ab und liessen den Gegner dadurch zurückkommen. Mit unserer Hilfe sowie durch einen Wechsel und taktische Anpassungen dominierten die Zeka Rollers den zweiten Abschnitt. Auch ein Timeout konnte den Spielverlauf nicht wieder zu unseren Gunsten beeinflussen. Unglaublicherweise verloren wir den Vergleich am Ende mit 7:9, was jedoch aufgrund unseres Leistungseinbruchs völlig verdient war. Selbstredend war dies eine ganz bittere Niederlage sowie eine harte Lektion im mentalen Bereich, woraus wir unsere Lehren ziehen müssen.

 

Vor dem letzten Spiel hatten wir eine lange Pause, wodurch wir die vorangegangene Partie zumindest etwas verdauen konnten. In der letzten Begegnung des Jahres ging es darum, nochmals alles zu geben und die Energiereserven zu mobilisieren, um mit einem guten Gefühl in die wettkampffreien Tage gehen zu können.

 

Unser Gegner, die Iron Cats A, übte von Beginn der Partie an viel Druck auf den ballführenden Spieler in unseren Reihen aus. Dies führte dazu, dass wir ganz wenig Ballbesitz hatten und praktisch keine Torabschlüsse kreieren konnten. Die aggressive, druckvolle Spielweise der Zürcher, kombiniert mit einem fehlerhaften und fahrigen Defensiv-Verhalten unsererseits, führte zu einem deutlichen 1:6-Pausenrückstand. In der Pause wurden taktische Veränderungen vorgenommen, um die Abwehr stabiler zu machen. Die Anpassung machte sich auch insofern bezahlt, als dass wir mehr Raum für Offensiv-Aktionen vorfanden. Obwohl es uns nicht gelang, die ganz grosse Wende zu schaffen, konnten wir die zweite Hälfte resultatmässig erfolgreich gestalten. Das Ergebnis lautete 4:8, womit die Reaktion auf einen missratenen Beginn glückte.

 

Zusammenfassend muss festgehalten werden, dass der Spieltag nicht nach Wunsch verlief. Am meisten schmerzt die Niederlage gegen die Zeka Rollers Baden, mehr aufgrund der Art und Weise als wegen des eigentlichen Resultats. In der Meisterschaft bleibt es eng, die Mannschaften sind insgesamt zusammengerückt. Nun gilt es, die Batterien wieder aufzuladen, um das Jahr 2019 mit frischem Schwung in Angriff nehmen zu können. Mit dem abgelaufenen Kalenderjahr sind wir zufrieden, haben wir doch in allen Bereichen Schritte in Richtung Kontinuität und einer positiven Entwicklung machen können.

 

Ein grosser Dank für die geleistete Arbeit gilt unseren Coaches, den zahlreichen Helfern und Sponsoren sowie unserem Transportpartner Funicar. Ohne diese sehr wertvolle Unterstützung in allen Teilbereichen könnte unser Team nicht funktionieren. MERCI!

 

Nun wünschen wir allen Helfern, Sponsoren, Freunden und Fans der Rolling Thunder eine wunderbare Advents- und Weihnachtszeit, einen sicheren Rutsch ins neue Jahr und viele glückliche Momente, Gesundheit und Zufriedenheit im 2019!

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


 

Bericht 1. NLB-Spieltag, Nottwil

 

Der 3. November 2018 markierte den Start in die neue NLB-Saison. Zeitig brachen die Rolling Thunder Bern an diesem Morgen auf, um sich in Nottwil dieser ersten Standortbestimmung zu stellen. Die Fahrt verlief dank unserem zuverlässigen Transport-Dienstleister FUNICAR ruhig und zügig, sodass wir vor unserem Startspiel genügend Zeit hatten, uns zu akklimatisieren.

 

Dieses fand gegen den Gastgeber des Spieltages, die Sharks aus Luzern, statt. In diesen Begegnungen ist es für den Erfolg jeweils entscheidend, wie gut es uns gelingt, die Kreise ihres Spielmachers einzuengen. Dieses Vorhaben birgt auch jeweils ein gewisses Risiko, aufgrund einer aggressiven Verteidigung zu hoch zu stehen. Bei drei der vier Gegentore wurden wir wegen dieser Spielweise ausgekontert, da im Abwehrverbund zu grosse Lücken entstanden. Die 1:4-Niederlage war verdient, am meisten ärgerte uns der Umstand, dass wir die Partie nach dem 1:2-Anschlusstreffer nicht über einen längeren Zeitraum eng gestalten konnten.

 

Der nächste Vergleich fand gegen die zeka-Rollers Aarau statt. Die erste Hälfte endete, dank tollen Paraden unseres Torhüters und auch dem nötigen Spielglück, mit einem torlosen Unentschieden. Leider verloren wir nach der Pause ein wenig den Fokus und auch die taktische Ordnung, was in einer 0:3-Niederlage resultierte.

 

Anschliessend an die Mittagspause duellierten wir uns mit den Red Eagle Basel. Wie gegen Luzern lag unser Fokus in der Defensiv-Arbeit darauf, den Aktionsradius des Spielmachers möglichst klein zu halten. Da Basel das Spiel sehr schnell machte, war dies eine herausfordernde Aufgabe. Nachdem wir mit einem Tor in Rückstand geraten waren, fanden wir besser zu unseren Stärken und konnten die Partie kurzzeitig drehen. Der Druck der Basler war jedoch insgesamt zu gross, sodass sich das Resultat bald wieder zu ihren Gunsten verlagerte. Unser vermeintliches Ausgleichstor zum 3:3 wurde wegen Foulspiels aberkannt, was Basel Rückenwind verlieh und unser Momentum stoppte. Am Ende einer auch emotional intensiven Begegnung verloren wir mit 2:5.

 

Nun hatten wir gegen die drei von der Papierform her stärksten Mannschaften gespielt. Obwohl wir uns von den Resultaten nichts kaufen konnten, hatten wir doch das Gefühl, einige positive Momente in diesen Duellen erlebt zu haben.

 

Gegen die Qualmenden Reifen aus St. Gallen waren die Spiele in der letzten Saison jeweils sehr umkämpft gewesen, in der Tabelle konnten wir sie schlussendlich hinter uns lassen. Deshalb gingen wir mit einem positiven Gefühl in die Begegnung gegen die Ostschweizer. Obwohl die Partie in den Anfangsminuten relativ zerfahren war, kristallisierte sich bald heraus, dass unser Gegner den konstanteren Druck aufbauen konnte. Folgerichtig lagen wir zu Beginn der zweiten Hälfte mit 0:2 zurück. In dieser Situation geschah jedoch etwas innerhalb unseres Teams, was sich für den weiteren Verlauf des Spieltages als sehr wichtig erweisen sollte: Wir wurden ruhiger, vertrauten unseren eigenen Stärken wieder mehr und fanden auf diese Weise zurück in die Partie. Mit zwei schönen Distanz-Schüssen erreichten wir am Ende ein für die Moral sehr wertvolles Unentschieden sowie den ersten Punkt der neuen Saison.

 

Durch dieses Erfolgserlebnis gestärkt gingen wir mit frischem Mut in die beiden abschliessenden Partien gegen Lausanne und die dritte Mannschaft der Iron Cats aus Zürich.

 

Gegen unsere Westschweizer Konkurrenten zeigten wir spielerisch die schwächste Leistung an diesem Tag. Trotzdem konnten wir mit 2:0 gewinnen und den ersten Vollerfolg verbuchen. Gegen die Iron Cats gelang uns nochmals eine Leistungssteigerung, welche uns zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg verhalf.

 

Sechs Spiele, sieben Punkte: Wenn man die Ausbeute isoliert betrachtet, wünscht man sich natürlich ein etwas besseres Ergebnis. Schaut man jedoch darauf, wie wir als Mannschaft aufgetreten sind, ergibt sich ein Bild, mit welchem wir zufrieden sein können. Es gab gegen die drei Meisterschaftsanwärter durchaus Phasen, in welchen wir mithalten konnten. Gegen St. Gallen erreichten wir ein Remis trotz Rückstand und die zwei Siege, welche wir von uns selbst erwarten dürfen, wurden ebenfalls eingefahren.

 

Wir danken unserem Coach, Stefan De Keyzer, für seine gelungene Führung der Mannschaft in anspruchsvoller Rolle, die er das erste Mal einnahm. Dario Fischer hat mit seinem guten Stellungsspiel gezeigt, dass er der Mannschaft in Zukunft viel helfen wird. Zudem lässt das Zusammenspiel der Handschläger den Schluss zu, dass die Offensiv-Aktionen, verfeinert durch harte Arbeit, in Zukunft noch druckvoller und effizienter werden. Es wird wichtig sein, die Ruhe und Ausgeglichenheit, welche das Team bei der Saisoneröffnung ausstrahlte, beibehalten zu können.

 

Den zahlreichen Helfern sowie unserem Transportpartner FUNICAR danken wir für die wertvolle Unterstützung und freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf eine spannende, lehr- und erfolgreiche Saison.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!    

 


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