2. NLA-Spieltag, Wallisellen

 

Am Samstag, dem 15. Dezember, bestritten die Rolling Thunder den zweiten Spieltag der laufenden NLA-Saison. Unser Ziel war es, die Tabellenführung zu verteidigen. Dies wollten wir durch die Umsetzung der in letzter Zeit guten Trainingsleistungen erreichen.

 

Die erste Partie absolvierten wir gegen die Iron Cats B. Es war ein Auf und Ab, welches sich auch gut anhand des Spielverlaufs widerspiegelte: Zürich konnte mehrmals einen Rückstand ausgleichen, jedoch nicht selbst die Führung übernehmen, was rückblickend entscheidend war. In den letzten Minuten der Begegnung gelang es uns, durch einige schön vorgetragene Gegenstösse für die Differenz zu sorgen. Am Ende siegten wir mit 8:4.

 

Nach diesem geglückten Auftakt erwarteten uns die Zeka Rollers A. Wir erwischten eine sehr gute erste Halbzeit, wo uns in der Offensive vieles gelang und in der Defensive konzentriert gearbeitet wurde. Fairerweise muss man jedoch auch erwähnen, dass unsere Kontrahenten aus Baden ihre gewohnte Effizienz vermissen liessen. Deswegen war der 7:2-Vorsprung zur Pause in seiner Deutlichkeit trügerisch, was sich als Nachteil für uns erweisen sollte.

 

Aus schwer zu erklärenden Gründen rückten wir nach dem Seitenwechsel von der erfolgreichen Spielweise der ersten 20 Minuten ab und liessen den Gegner dadurch zurückkommen. Mit unserer Hilfe sowie durch einen Wechsel und taktische Anpassungen dominierten die Zeka Rollers den zweiten Abschnitt. Auch ein Timeout konnte den Spielverlauf nicht wieder zu unseren Gunsten beeinflussen. Unglaublicherweise verloren wir den Vergleich am Ende mit 7:9, was jedoch aufgrund unseres Leistungseinbruchs völlig verdient war. Selbstredend war dies eine ganz bittere Niederlage sowie eine harte Lektion im mentalen Bereich, woraus wir unsere Lehren ziehen müssen.

 

Vor dem letzten Spiel hatten wir eine lange Pause, wodurch wir die vorangegangene Partie zumindest etwas verdauen konnten. In der letzten Begegnung des Jahres ging es darum, nochmals alles zu geben und die Energiereserven zu mobilisieren, um mit einem guten Gefühl in die wettkampffreien Tage gehen zu können.

 

Unser Gegner, die Iron Cats A, übte von Beginn der Partie an viel Druck auf den ballführenden Spieler in unseren Reihen aus. Dies führte dazu, dass wir ganz wenig Ballbesitz hatten und praktisch keine Torabschlüsse kreieren konnten. Die aggressive, druckvolle Spielweise der Zürcher, kombiniert mit einem fehlerhaften und fahrigen Defensiv-Verhalten unsererseits, führte zu einem deutlichen 1:6-Pausenrückstand. In der Pause wurden taktische Veränderungen vorgenommen, um die Abwehr stabiler zu machen. Die Anpassung machte sich auch insofern bezahlt, als dass wir mehr Raum für Offensiv-Aktionen vorfanden. Obwohl es uns nicht gelang, die ganz grosse Wende zu schaffen, konnten wir die zweite Hälfte resultatmässig erfolgreich gestalten. Das Ergebnis lautete 4:8, womit die Reaktion auf einen missratenen Beginn glückte.

 

Zusammenfassend muss festgehalten werden, dass der Spieltag nicht nach Wunsch verlief. Am meisten schmerzt die Niederlage gegen die Zeka Rollers Baden, mehr aufgrund der Art und Weise als wegen des eigentlichen Resultats. In der Meisterschaft bleibt es eng, die Mannschaften sind insgesamt zusammengerückt. Nun gilt es, die Batterien wieder aufzuladen, um das Jahr 2019 mit frischem Schwung in Angriff nehmen zu können. Mit dem abgelaufenen Kalenderjahr sind wir zufrieden, haben wir doch in allen Bereichen Schritte in Richtung Kontinuität und einer positiven Entwicklung machen können.

 

Ein grosser Dank für die geleistete Arbeit gilt unseren Coaches, den zahlreichen Helfern und Sponsoren sowie unserem Transportpartner Funicar. Ohne diese sehr wertvolle Unterstützung in allen Teilbereichen könnte unser Team nicht funktionieren. MERCI!

 

Nun wünschen wir allen Helfern, Sponsoren, Freunden und Fans der Rolling Thunder eine wunderbare Advents- und Weihnachtszeit, einen sicheren Rutsch ins neue Jahr und viele glückliche Momente, Gesundheit und Zufriedenheit im 2019!

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


 

Bericht 1. NLB-Spieltag, Nottwil

 

Der 3. November 2018 markierte den Start in die neue NLB-Saison. Zeitig brachen die Rolling Thunder Bern an diesem Morgen auf, um sich in Nottwil dieser ersten Standortbestimmung zu stellen. Die Fahrt verlief dank unserem zuverlässigen Transport-Dienstleister FUNICAR ruhig und zügig, sodass wir vor unserem Startspiel genügend Zeit hatten, uns zu akklimatisieren.

 

Dieses fand gegen den Gastgeber des Spieltages, die Sharks aus Luzern, statt. In diesen Begegnungen ist es für den Erfolg jeweils entscheidend, wie gut es uns gelingt, die Kreise ihres Spielmachers einzuengen. Dieses Vorhaben birgt auch jeweils ein gewisses Risiko, aufgrund einer aggressiven Verteidigung zu hoch zu stehen. Bei drei der vier Gegentore wurden wir wegen dieser Spielweise ausgekontert, da im Abwehrverbund zu grosse Lücken entstanden. Die 1:4-Niederlage war verdient, am meisten ärgerte uns der Umstand, dass wir die Partie nach dem 1:2-Anschlusstreffer nicht über einen längeren Zeitraum eng gestalten konnten.

 

Der nächste Vergleich fand gegen die zeka-Rollers Aarau statt. Die erste Hälfte endete, dank tollen Paraden unseres Torhüters und auch dem nötigen Spielglück, mit einem torlosen Unentschieden. Leider verloren wir nach der Pause ein wenig den Fokus und auch die taktische Ordnung, was in einer 0:3-Niederlage resultierte.

 

Anschliessend an die Mittagspause duellierten wir uns mit den Red Eagle Basel. Wie gegen Luzern lag unser Fokus in der Defensiv-Arbeit darauf, den Aktionsradius des Spielmachers möglichst klein zu halten. Da Basel das Spiel sehr schnell machte, war dies eine herausfordernde Aufgabe. Nachdem wir mit einem Tor in Rückstand geraten waren, fanden wir besser zu unseren Stärken und konnten die Partie kurzzeitig drehen. Der Druck der Basler war jedoch insgesamt zu gross, sodass sich das Resultat bald wieder zu ihren Gunsten verlagerte. Unser vermeintliches Ausgleichstor zum 3:3 wurde wegen Foulspiels aberkannt, was Basel Rückenwind verlieh und unser Momentum stoppte. Am Ende einer auch emotional intensiven Begegnung verloren wir mit 2:5.

 

Nun hatten wir gegen die drei von der Papierform her stärksten Mannschaften gespielt. Obwohl wir uns von den Resultaten nichts kaufen konnten, hatten wir doch das Gefühl, einige positive Momente in diesen Duellen erlebt zu haben.

 

Gegen die Qualmenden Reifen aus St. Gallen waren die Spiele in der letzten Saison jeweils sehr umkämpft gewesen, in der Tabelle konnten wir sie schlussendlich hinter uns lassen. Deshalb gingen wir mit einem positiven Gefühl in die Begegnung gegen die Ostschweizer. Obwohl die Partie in den Anfangsminuten relativ zerfahren war, kristallisierte sich bald heraus, dass unser Gegner den konstanteren Druck aufbauen konnte. Folgerichtig lagen wir zu Beginn der zweiten Hälfte mit 0:2 zurück. In dieser Situation geschah jedoch etwas innerhalb unseres Teams, was sich für den weiteren Verlauf des Spieltages als sehr wichtig erweisen sollte: Wir wurden ruhiger, vertrauten unseren eigenen Stärken wieder mehr und fanden auf diese Weise zurück in die Partie. Mit zwei schönen Distanz-Schüssen erreichten wir am Ende ein für die Moral sehr wertvolles Unentschieden sowie den ersten Punkt der neuen Saison.

 

Durch dieses Erfolgserlebnis gestärkt gingen wir mit frischem Mut in die beiden abschliessenden Partien gegen Lausanne und die dritte Mannschaft der Iron Cats aus Zürich.

 

Gegen unsere Westschweizer Konkurrenten zeigten wir spielerisch die schwächste Leistung an diesem Tag. Trotzdem konnten wir mit 2:0 gewinnen und den ersten Vollerfolg verbuchen. Gegen die Iron Cats gelang uns nochmals eine Leistungssteigerung, welche uns zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg verhalf.

 

Sechs Spiele, sieben Punkte: Wenn man die Ausbeute isoliert betrachtet, wünscht man sich natürlich ein etwas besseres Ergebnis. Schaut man jedoch darauf, wie wir als Mannschaft aufgetreten sind, ergibt sich ein Bild, mit welchem wir zufrieden sein können. Es gab gegen die drei Meisterschaftsanwärter durchaus Phasen, in welchen wir mithalten konnten. Gegen St. Gallen erreichten wir ein Remis trotz Rückstand und die zwei Siege, welche wir von uns selbst erwarten dürfen, wurden ebenfalls eingefahren.

 

Wir danken unserem Coach, Stefan De Keyzer, für seine gelungene Führung der Mannschaft in anspruchsvoller Rolle, die er das erste Mal einnahm. Dario Fischer hat mit seinem guten Stellungsspiel gezeigt, dass er der Mannschaft in Zukunft viel helfen wird. Zudem lässt das Zusammenspiel der Handschläger den Schluss zu, dass die Offensiv-Aktionen, verfeinert durch harte Arbeit, in Zukunft noch druckvoller und effizienter werden. Es wird wichtig sein, die Ruhe und Ausgeglichenheit, welche das Team bei der Saisoneröffnung ausstrahlte, beibehalten zu können.

 

Den zahlreichen Helfern sowie unserem Transportpartner FUNICAR danken wir für die wertvolle Unterstützung und freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf eine spannende, lehr- und erfolgreiche Saison.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!    

 


Bericht 1. NLA-Spieltag Saison 2018/19

Die Off-Season ist zu Ende und nun ist es Zeit mit dem Trainierten, frisch und motiviert in die Meisterschaft 2018/19 zu starten. So oder ähnlich könnte man es zusammengefasst sagen, bevor es am Samstag 15.09.2018 in die neue Spielzeit ging.

 

Saisonstart heisst für die Rolling Thunder Bern auch Heimspiel!

Bereits zum fünften Mal in Folge durften wir die Meisterschaft auf Heimterrain in Angriff nehmen. Die Sporthalle Wankdorf ist, wie jedes Jahr, Austragungsstätte der NLA-Saisoneröffnung. Mit dem zuverlässigen Service von BETAX und easyCab, sowie der tatkräftigen Unterstützung des Rotary Club Bern-Christoffel begann der Spieltag reibungslos und pünktlich.

 

Noch vor dem ersten Spiel fand eine zum Glück nicht alltägliche Schweigeminute statt. Zum Gedenken an Markus „Wägi“ Wegmann, einem der Gründungsmitglieder der Iron Cats, fanden sich alle anwesenden Spieler auf dem Feld ein und hielten kurz inne um Wägi somit die letzte Ehre zu erweisen. 

Rolling Thunder Bern  Iron Cats II                 8 : 7

Im Startspiel gegen die zweite Mannschaft aus Zürich, ging es primär darum tritt zu fassen und durch eine proaktive und geschlossene Spielweise positive Akzente zu setzen.

Da Zürich auf diese Saison hin einige personelle Rochaden innerhalb der ersten und zweiten Mannschaft vorgenommen hat und wir unseren Gameplan konsequent umgesetzt haben, mutig und offensiv nach vorne spielten, konnten wir, trotz eines anfänglichen Rückstands, das Spiel drehen und für uns entscheiden.

 

Zeka Rollers A Rolling Thunder Bern           5 : 11

Im zweiten Match hiess der Gegner Zeka aus dem Aargau. Wir wussten, dass es von grosser Wichtigkeit sein würde ihren Schlüsselspieler, Jan Schäublin, von der ersten Sekunde an mit konsequenten Blocks und aggressivem Pressing unter Druck zu setzen. Da Schäublin schon länger mit uns trainiert, ist uns seine Wendigkeit und Abschlussstärke aus dem FF bekannt. Nichts desto trotz stellt er unsere Defensive mit seinen technischen Kabinettstückchen immer wieder auf eine harte Probe.

Passspiel, Effizienz und Spielfreude sicherten uns aber schlussendlich einen ungefährdeten 11 zu 5 Kantersieg.

  

Rolling Thunder Bern – Iron Cats I                   5 : 5

Zum Abschluss des ersten Spieltags stand “El Classico” gegen die Iron Cats I auf dem Programm. Trotz den erwähnten Änderungen der Kaderzusammenstellung der Zürcher ist die Partie offen, ausgeglichen und schnell.

Ein durch Taktik und Geduld geprägtes und mit harten Zweikämpfen geführtes Spiel endete nach Führungswechseln mit einem 5 zu 5 Remis.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die drei ersten Spiele der noch jungen NLA-Saison mehr als nur zufriedenstellend waren. Hätte uns jemand vor dem Spieltag sieben Punkte aus drei Spielen offeriert, hätten wir diese ohne zu zögern angenommen.

  

Nun gilt es bis zum 2. NLA-Spieltag am 15. Dezember in Wallisellen die Form zu halten und die noch vorhandenen Defensiv-Schwächen zu eliminieren.

 

Ebenfalls erfreulich war der Support der zahlreichen Zuschauer und geladenen Gäste. Die Organisation sowie die Bewirtung am Kiosk und Unterstützung des Rotary Club Bern-Christoffel und weiteren tatkräftigen Helfern war wie immer tadellos und äusserst zuvorkommend. Ohne ihre unentgeltliche Arbeit könnte ein solcher Event nicht durchgeführt werden.

 

Wir hoffen auch nächstes Jahr auf die Unterstützung aller beteiligten Helfer und Fans zählen zu dürfen. 

 

Eis Team, Eis Ziu - Thunder!

 

 


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