2. NLA-Spieltag, Wallisellen 

 

Am Samstag, dem 9. November, brachen die Rolling Thunder Bern nach Wallisellen auf, um dort den zweiten Spieltag der laufenden NLA-Saison in Angriff zu nehmen. Unsere Zielsetzung war es, mittels mutigem und effizientem Offensiv-Spiel sowie solider Defensiv-Arbeit die maximale Punkteausbeute aus den drei anstehenden Partien mitzunehmen.

 

Im ersten Vergleich standen uns die Iron Cats B aus Zürich gegenüber. Obwohl wir gut in die Begegnung starteten und relativ früh eine Führung heraus schossen, gelang es uns im Anschluss nicht, das Spielgeschehen zu beruhigen. Es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Schlagabtausch mit regelmässigen Torabschlüssen auf beiden Seiten, in welchem wir am Ende denkbar knapp mit 7:6 die Oberhand behielten. Der erste Sieg war damit eingefahren, was für die Moral innerhalb der Mannschaft sehr wichtig war.

 

Nach der Mittagspause waren die Read Eagle aus Basel unser nächster Gegner. Die erste Hälfte verlief sehr ausgeglichen, was auch daran lag, dass unsere Effizienz im Torabschluss nicht ausreichend war und wir uns in der Defensive die eine oder andere Unachtsamkeit leisteten. Im zweiten Durchgang verbesserte sich unsere Chancenauswertung und wir agierten allgemein konsequenter und mit mehr Durchschlagskraft, was uns einen letztendlich ungefährdeten 14:8-Sieg eintrug. Nun galt es, die Batterien (menschliche und elektronische) gut aufzuladen, um optimal für das abschliessende Spiel des Tages gegen den amtierenden Schweizermeister gerüstet zu sein.

 

Die Begegnung gegen die Iron Cats A zeichnete sich von Beginn an durch eine hohe Intensität aus. Wir starteten gut, kreierten einige offensive Aktionen, verzeichneten gute Fahrtwege und standen vor allem defensiv solide. Aufgrund   einiger gut vorgetragener und kaltblütig abgeschlossener Angriffe unserer Kontrahenten gerieten wir dennoch in Rückstand. Diesen konnten wir, auch begünstigt durch einen kurzen, technischen Defekt am Rollstuhl des gegnerischen Spielmachers,  zwar ausgleichen, jedoch war ab diesem Zeitpunkt ein Bruch in unserem Spiel erkennbar.

 

Die Entschlossenheit, welche wir am Anfang der Partie noch ausgestrahlt hatten, wich einer etwas zögerlichen Spielweise. Zudem schlichen sich Konzentrationsfehler ein, welche die Zürcher konsequent auszunützen wussten. Es zeigte sich auch, dass unser Gegner jeweils eine Antwort parat hatte, wenn wir eine Aktion erfolgreich abgeschlossen hatten. Somit gelang es uns in keiner Phase der Partie, in Führung zu gehen und dadurch zusätzlichen Druck auszuüben. Unglücklicherweise schafften wir es am Ende nicht, uns für eine in vielen Bereichen ansprechende Vorstellung  zu belohnen. Wir unterlagen mit 9:11.

 

 

 

Es gibt viele positive Aspekte, welche wir aus diesem Spieltag mitnehmen können. Obwohl es einige kurzfristig notwendige Änderungen im Kader gab, trat unser Team mit einer guten Geschlossenheit auf. Gegen die Iron Cats B und Basel hatten wir schwierige Momente zu überstehen, holten aus diesen zwei Partien aber trotzdem sechs Punkte. Auf dieser Überzeugung, die wir in diesen Situationen sowie in der Anfangsphase des letzten Spiels zeigten, lässt sich aufbauen.

 

Zwei Dinge, welche es definitiv zu vermeiden gilt, sind Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und Gegentore durch Feldspieler mit T-Stick. Derlei unnötige Fehler verhindern, dass wir in einen guten Spielfluss gelangen und das Geschehen auf dem Feld über einen längeren Zeitraum hinweg kontrollieren können. Allgemein muss die Defensivarbeit bis zum Spieltag im März kommenden Jahres verbessert werden.

 

Das Kalenderjahr 2019 ist, was Turniertage und Meisterschafts-Runden betrifft, zu Ende. Die Rolling Thunder Bern bedanken sich ganz herzlich bei ihren Coaches, den zahlreichen Helfern und Betreuern, sowie den treuen Fans und Sponsoren, für das geleistete Engagement in den vergangenen Monaten. Ohne euren Einsatz wäre es nicht möglich, ein intensives Jahr mit all seinen Herausforderungen auf diese Art und Weise zu absolvieren. Wir hoffen, dass wir auch 2020 wieder auf euch zählen können und wünschen bereits jetzt einen guten und besinnlichen Jahres-Abschluss.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


Beginn der NLA - Ein positiver Saisonstart mit Luft nach oben

 

Der 7. September 2019 markierte für die Rolling Thunder den Start in eine neue Spielzeit. Unsere Zielsetzung war klar definiert, was auch dem Umstand geschuldet war, dass die Saison-Eröffnung in der heimischen Wankdorf-Sporthalle über die Bühne ging. Zudem wollten wir unsere Spielidee möglichst konsequent umsetzen und waren davon überzeugt, dass diese uns den optimalen Beginn in diese Meisterschaft ermöglichen würde.

 

In der ersten Partie gegen die Iron Cats B aus Zürich wurde unser Mannschaftsgefüge auf die Probe gestellt, da wir zu kurzfristigen Umstellungen gezwungen waren. Obwohl wir mitunter Mühe mit der Raumaufteilung in der Defensive bekundeten, gelang es uns immer wieder, durch schnelles Zirkulieren des Balles Chancen zu kreieren. Auch wenn diese nicht jedes Mal in Zählbares umgemünzt werden konnten, stand am Ende ein ungefährdeter 10:6-Erfolg zu Buche, der für die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr wichtig war.

 

Die zweite Partie bestritten wir gegen den Aufsteiger, die Red Eagle aus Basel. Es gelang uns von Beginn weg, die Kreise ihres Spielmachers weitestgehend so einzuengen, dass wir das Spielgeschehen kontrollieren konnten. Unser Pass-Spiel funktionierte zumeist, womit wir uns regelmässig Torchancen erarbeiteten. Der dem Spielverlauf entsprechende, deutliche Sieg täuschte allerdings auch über einige defensive Unzulänglichkeiten hinweg.

 

 

Der amtierende Schweizermeister, die Iron Cats A, stellte die abschliessende Herausforderung des Wettkampf-Tages dar. Leider zerstörten wir uns den Auftakt in die Begegnung mit zahlreichen Eigenfehlern gleich selbst und gerieten schnell mit 0:4 in Rückstand. Dass die Moral unserer Truppe intakt ist, zeigte sich mit Fortdauer der ersten Hälfte, zur Pause stand es 4:4. Dementsprechend euphorisiert war es unser Ziel, die Partie nach dem Seitenwechsel weiterhin aktiv zu gestalten. Unglücklicherweise verlief der Start in den zweiten Abschnitt identisch wie der Beginn des Vergleichs, durch zahlreiche Unkonzentriertheiten handelten wir uns erneut ein massives Defizit ein. Die eingeleitete Aufholjagd war nicht von Erfolg gekrönt. Schlussendlich mussten wir uns mit einer sehr ärgerlichen 8:9-Niederlage abfinden.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Auftakt in die Saison positiv verlief und es viele Momente und Aktionen gab, die uns sehr optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Wir wissen aber auch, in welchen Bereichen wir in den kommenden Wochen an Stabilität und Überzeugung gewinnen müssen.

 

Anlass ohne Helfer undenkbar

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die zahlreichenden helfenden Hände, welche die Organisation eines solchen Spieltages überhaupt erst ermöglichen. Dazu gehören unsere Coaches, die Betreuer der Akteure, sowie die Transport-Unternehmen von easycab und BETAX, welche sich jeweils um den Transfer der Spieler und des Materials zur Halle kümmern. Ebenfalls ein spezieller Dank geht an den Rotary Club Bern-Christoffel, dessen Mitglieder mit ihrem unermüdlichen und stets zuvorkommenden Engagement für das leibliche Wohl aller Anwesenden besorgt sind. Uns ist bewusst, dass diese breite Unterstützung, welche wir geniessen, nicht selbstverständlich ist. Wir sind dafür sehr dankbar und hoffen, diese auch im kommenden Jahr wieder in Anspruch nehmen zu dürfen.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!

 


Int.-Turnier Eindhoven - 5. Schlussrang

Das Team mit Marc, Michi, Beat, Simone, Steve, Dani und Jan holen Rang 5 in Eindhoven.
Zwei Niederlagen und sechs Siege stehen zu Buche.
Das von Isa und Sarah gecoachte Team steigerte sich von Spiel zu Spiel.
Nun ist ein erster Grundstein gelegt.
Automatismen, Genaugkeit und richtige Fahrwege werden folgen.
Danke den Helferinnen und Helfern!
Nun geniessen wir den Schlussabend, bevor wir morgen Abend wieder in Bern ankommen.


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