Swisscup 2019

Frühmorgens brachen die Rolling Thunder am Sonntag, dem 12. Mai, nach Sursee auf, um in der Innerschweiz den diesjährigen Swisscup in Angriff zu nehmen. Die Anreise verlief dank der Arbeit unseres Transport-Partners sowie der Unterstützung von Betreuungsseite reibungslos, wodurch wir nach der Ankunft genügend Zeit für die Vorbereitung auf das Startspiel hatten.

 

Gleich zu Beginn war höchste Konzentration gefordert, trafen wir doch auf die stärkste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes: Die nominell erste Formation der Iron Cats Zürich würde, wenn auch in leicht geänderter Aufstellung, die Equipe sein, welche es für einen Titelgewinn zu schlagen galt.

 

Es gelang unserem Gegner von Beginn an, hohen Druck auszuüben und das Tempo der Partie weitgehend zu bestimmen. Das erste Gegentor liess dadurch nicht lange auf sich warten, zudem erlitt der Rollstuhl unseres Torhüters nach wenigen Minuten einen Motorenschaden. Natürlich bedeutete diese frühe Umstellung einen Rückschlag, wir hätten die Begegnung allerdings auch ohne diesen Defekt nicht mehr zu unseren Gunsten beeinflussen können. Am Ende resultierte eine klare und verdiente Auftaktniederlage.

 

Über diesen Fehlstart zerbrachen wir uns jedoch nicht lange den Kopf. In dem Wissen, dass die nächsten beiden Spiele über die Halbfinal-Qualifikation entscheiden würden, wurde der Fokus zügig auf die vor uns liegenden Aufgaben gerichtet.

 

Im Vergleich gegen die Iron Cats C konnten wir unsere Stärken von Anfang an ausspielen, was zu einem ungefährdeten Sieg und den damit ersten Punkten des Tages führte. Der Spielverlauf und viele gelungene Aktionen trugen dazu bei, das Selbstvertrauen innerhalb des Teams zu stärken.

 

Die Red Eagle aus Basel waren in unserem letzten Gruppenspiel darauf fokussiert, ihren Spielmacher in gefährliche Abschluss-Positionen zu bringen. Da wir ihn jedoch gut neutralisieren konnten, sehr diszipliniert arbeiteten und in der Offensive die sich bietenden Gelegenheiten nutzten, fixierten wir mit einem deutlichen 13:1-Sieg die Qualifikation für die Halbfinals des Swisscup 2019.

 

In diesem Spiel warteten mit den Zeka Rollers Baden „alte Bekannte“ auf uns. Erneut ging es uns darum, die Kreise ihres Spielmachers möglichst einzuengen und bei eigenem Ballbesitz zielgerichtet und mit der nötigen Effizienz den Abschluss zu suchen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Spielanteile und Torchancen verteilten sich auf beide Seiten. Leider kassierten wir in entscheidenden Momenten unnötige Gegentore, was letztlich zu einer ärgerlichen 3:4-Niederlage führte. Es gilt hervorzuheben, dass wir gut in der Begegnung drin waren und die mit Abstand beste Saisonleistung gegen diesen Gegner zeigten.

 

Nach dieser Halbfinal-Leistung gingen wir mit einem sehr positiven Gefühl in das Spiel um Platz 3 gegen die Sharks aus Luzern. Da die Hauptlast der Spielgestaltung bei diesem Gegner stets auf einem Spieler liegt, war klar, worin unser Hauptaugenmerk bei der Defensiv-Arbeit lag. Wir hatten die Begegnung von Anfang an im Griff und münzten den hohen Anteil an Ballbesitz regelmässig in erfolgreiche Torabschlüsse um. Schlussendlich gewannen wir mit 9:1 und sicherten uns dadurch den 3. Schlussrang.

 

Mit diesem Abschneiden können und dürfen wir zufrieden sein. Die Stimmung innerhalb des Teams war den ganzen Tag über positiv, was sich auch häufig in der Spielfreude und teilweise überraschender Kreativität zeigte. Natürlich wären wir gerne ins Finale gekommen, jedoch streuten wir dafür zu kostspielige Fehler in entscheidenden Momenten ein. Unser Gesamtauftritt lässt uns die kommenden Aufgaben jedenfalls sehr positiv angehen.

 

Ein grosses und herzliches Dankeschön gilt wie immer unseren Coaches, den zahlreichen Betreuern sowie unserem Partner in Sachen Transport, EUROBUS FUNICAR. Es ist schon, gemeinsam mit euch solche erfolgreichen Tage geniessen zu können.

 

Ein Team, ein Ziel –Thunder!


3. NLA-Spieltag in Lenzburg 

Am Morgen des 23. März brachen die Rolling Thunder Bern optimistisch gestimmt nach Lenzburg auf, um auf aargauischem Boden den 3. NLA-Spieltag der laufenden Saison zu bestreiten. Nach einer reibungslosen, flüssigen Busfahrt blieb uns genügend Zeit, die Kabine zu beziehen und uns mental auf die Auftaktpartie vorzubereiten.

 

Diese bestritten wir gegen die Iron Cats B aus Zürich. Unser Vorhaben war es, von Anfang an kompakt zu verteidigen und bei eigenem Ballbesitz die sich bietenden Räume für Offensiv-Aktionen zu nutzen. Es gelang uns jedoch nicht ausreichend, den Aktionsradius des gegnerischen Spielmachers einzudämmen oder ihn bei der Ballführung genügend unter Druck zu setzen. Dieser Umstand, gekoppelt mit einer mangelhaften Chancenverwertung und einem ungeschickt verursachten Penalty, führte dazu, dass wir eine 2:5-Auftaktniederlage erlitten.

 

In der zweiten Partie des Tages, in welcher uns die Iron Cats A gegenüberstanden, nahmen wir uns vor, den spielstärksten Akteur immer wieder punktuell unter Druck zu setzen, wovon wir uns regelmässige Ballgewinne versprachen. Die Anfangsminuten verliefen ausgeglichen. Leider büssten wir mit fortwährender Spieldauer unsere Kompaktheit im Defensiv-Verbund ein, zudem agierten wir zu zögerlich und entwickelten nur unzureichend Druck auf den ballführenden Spieler des Gegners. Die sich bietenden Lücken wurden von unseren Kontrahenten konsequent genutzt, selbst kamen wir nur sporadisch zu gefährlichen Torabschlüssen. Diese Faktoren ergaben zusammengenommen ein ernüchterndes Schlussresultat von 3:11.

 

Von der taktischen Herangehensweise aus betrachtet galt für die abschliessende Partie des Tages ein ganz ähnliches Konzept wie bei dem vorangegangenen Vergleich. Dem Zustellen der Passwege sowie dem Druck auf den spielbestimmenden Akteur des gegnerischen Teams würde auch gegen die zeka Rollers Baden eine zentrale Bedeutung zukommen. Unglücklicherweise zog sich die defensive Inkonsequenz wie ein roter Faden durch diesen Wettkampftag. Obwohl wir offensiv mehr zur Geltung kamen als in den zuvor absolvierten Spielen, versetzten uns die Mängel in der Defensive immer wieder entscheidende Rückschläge. Schlussendlich unterlagen wir mit 7:11, was bedeutete, dass unser Punktekonto in dieser Meisterschaftsrunde keinen Zuwachs verzeichnen konnte.

 

Drei Partien, drei Niederlagen. Selbstverständlich können wir mit dieser Bilanz nicht zufrieden sein. Insgesamt 27 Gegentore weisen deutlich darauf hin, bei welchem Teil unseres Mannschaftsgefüges in nächster Zeit die meiste Arbeit auf uns wartet. Denn selbst wenn die Effizienz in der Offensive bei zukünftigen Wettkämpfen unseren Ansprüchen genügen sollte, können wir dadurch die defensiven Mängel nicht kaschieren. Bei aller Unzufriedenheit muss erwähnt werden, dass wir auch positive Aktionen, Phasen und Ansätze erlebten. Nun muss es unser Ziel sein, diese positiven Emotionen wieder deutlich häufiger erfahren  zu können und aus den negativen Erlebnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

 

Ein grosses Dankeschön gilt auch dieses Mal unserem Transportpartner Funicar, unseren Coaches, sowie den zahlreichen Helfern und Fans. Wir schätzen die geleistete Unterstützung jeweils sehr.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


2. NLB-Spieltag, Basel

Am Morgen des 9. Februar brachen die Rolling Thunder frühmorgens nach Basel auf, um den 2. Spieltag der laufenden NLB-Saison zu bestreiten. Die Reise verlief zügig und reibungslos, weshalb wir frühzeitig am Spielort eintrafen. Dadurch blieb uns genug Zeit für die Vorbereitung auf unser Startspiel.
Dieses absolvierten wir gegen die Iron Cats C. Unser Gegner befindet sich mitten im Aufbau einer neuen Mannschaft. Hinzu kommt, dass sie momentan über keinen konstant mit einem Handschläger agierenden Akteur verfügen, was ihre spielerischen Möglichkeiten natürlich enorm einschränkt. Diese Umstände nutzten wir zu unseren Gunsten aus, wodurch wir einen ungefährdeten 8:1-Auftaktsieg feiern konnten.

Die folgende Partie gegen die Qualmenden Reifen aus St. Gallen hatte erwartungsgemäss eine völlig andere Dynamik. Das Tempo war viel höher, es entstanden Torabschlüsse auf beiden Seiten. Kurz vor der Ende des ersten Abschnitts verloren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung, was unseren Kontrahenten einen Konter ermöglichte, den sie erfolgreich abschlossen. Somit ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Trotz des negativen Zwischenresultates waren wir mit unserem Spiel nicht unzufrieden. Die Zuversicht innerhalb der Mannschaft war ungebrochen, da wir uns bereits einige gute Chancen erspielt hatten. Mit grosser Entschlossenheit starteten wir in die zweite Halbzeit, was sich umgehend durch den Ausgleichstreffer bezahlt machte. Leider liessen wir uns durch die kurzfristig entstandene Euphorie aus der Konzentration bringen, was postwendend den zweiten Gegentreffer zur Folge hatte. Nach diesem ärgerlichen Rückschlag wogte das Spiel eine Zeit lang hin und her, beide Seiten fanden Torgelegenheiten vor. Aufgrund eines umstrittenen Penaltys baute St. Gallen die Führung aus. Unglücklicherweise gelang uns in einer weiterhin sehr animierten Begegnung nur noch der Anschlusstreffer, womit wir knapp mit 2:3 unterlagen.

 


Nach der Mittagspause massen wir uns mit den Whirldrivers aus Lausanne. Ähnlich wie in der Auftaktpartie gegen Zürich gelang es uns, das Tempo und die Richtung des Spielgeschehens von Beginn weg zu bestimmen. Dank schön herausgespielter Tore konnten wir einen verdienten 4:0 Erfolg feiern, was nach der zuvor erlittenen Niederlage wichtig für die Moral unseres Teams war.

 

Die nun folgenden Partien bestritten wir gegen die drei dominanten Mannschaften in unserer Liga. Was die Defensivarbeit betrifft, werden wir in diesen Vergleichen jeweils sehr gefordert, da unsere Ballbesitz-Phasen nur von kurzer Dauer sind. Gegen die zeka-Rollers B aus Aarau hielten wir den Defensiv-Verbund zwar die meiste Zeit relativ eng, offenbarten jedoch immer wieder entscheidende Lücken. Hinzu kam, dass wir ausgekontert wurden, als wir unsere Offensiv-Bemühungen mit Fortdauer der Begegnung verstärkten. Die daraus resultierende 0:6-Niederlage spiegelte den Spielverlauf leider ziemlich genau wieder.

 

Gegen den Gastgeber aus Basel ging es wie immer darum, den Spielmacher des Heimteams möglichst gut in Schach zu halten. Es muss erwähnt werden, dass uns dieses Unterfangen missglückte. Da wir konstant hohem Druck ausgesetzt waren, kamen unsere Vorzüge des Passspiels praktisch nicht zur Geltung. Schlussendlich verloren wir die Partie mit 1:7.

 

Zum Abschluss des Tages trafen wir auf die Sharks aus Luzern. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Duell unmittelbar im Anschluss an das Spiel gegen Basel stattfand, sahen wir uns mit der Herausforderung konfrontiert, unsere Energien am Ende des Tages noch einmal bestmöglich zu bündeln. Das Hauptaugenmerk lag auf einer kompakten Defensive. Es gelang uns jedoch nicht, aus dieser Grundordnung heraus in die Offensive zu kommen, um eigene Aktionen kreieren zu können. Deshalb wurde der Druck mit der Zeit zu hoch, was zu regelmässigen Gegentoren führte. Eine hinzukommende Unterzahl-Situation verstärkte das Gefühl, mehr zu reagieren als selbst agieren zu können. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang uns mit dem 1:4 „Resultatkosmethik“, an der Niederlage änderte das jedoch nichts mehr.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zwei Siege, welche wir von uns erwarten, eingefahren wurden. Gegen das Spitzen-Trio der Liga war an diesem Tag nicht mehr drin und wir müssen einen Weg finden, in diesen Begegnungen aktiver sein zu können und nicht vor allem reagieren zu müssen. Ausserdem muss unsere Defensivleistung gegen diese Teams konstanter und weniger fehlerhaft sein. Die empfindlichste Niederlage erlitten wir gegen St. Gallen. Dies nicht nur, was den Spielverlauf betrifft, sondern auch deshalb, weil wir auf Augenhöhe mit den Ostschweizern waren.

 

Sehr positiv ist, dass wir unser Passspiel weiter ausbauen und auf diese Weise wirklich schöne Kombinationen entstehen. Wir werden diesen Weg weiter verfolgen, weil wir davon überzeugt sind, dass es ein für unsere Entwicklung nachhaltiger und richtiger ist.

 

Ein grosses Dankeschön gilt wie immer unseren Coaches, sowie den zahlreichen Helfern und unserem Transportpartner Funicar. Gemeinsam mit euch blicken wir dem abschliessenden Spieltag der Saison in St. Gallen positiv entgegen.

 

Ein Team, ein Ziel – Thunder!


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